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Kirche und Pfarrhaus wurden 1950 nach Plänen von Prof. Otto Bartnig in Holzständerbauweise errichtet.
Sie gehörte zur Gruppe der "Notkirchen" und stand als solche unter Denkmalschutz. 1981/82 wurde seitlich der Kirche und zurückversetzt ein eingeschossiges Gemeindehaus mit Satteldach in der landauf - landab üblichen lapidaren Architektursprache errichtet.
Kirche und Pfarrhaus waren derart mit Schadstoffen belastet, daß eine Entkontaminierung nicht möglich war. Beide Gebäude mußten schließlich abgebrochen werden.
Entstanden ist eine neue Kirche auf quadratischem Grundriss mit pagodenartig nach oben geschwungenem Dach mit Laterne und Kreuz. Das Dach ist mit einem umlaufenden Lichtband abgelöst.
Das filigrane Dachtragwerk - ein Zusammenspiel von Zugbändern, Faltwerk aus Furnierschichtholztafeln und nur 70mm starken Stützen, welche das Dach tragen - ist eine statische Meisterleistung!
Das bestehende Gemeindehaus wurde erweitert bis Vorderkante Kirche, das Satteldach abgebrochen.
Die grundstücksbegrenzenden Wände wurden auf umlaufend 5,50m erhöht und über Bestand und Erweiterung ein nach innen geneigtes Pultdach gelegt.
Nach außen werden so zum Platz und zum Park, trotz geringer Baumasse, klare und eindeutige Platzkanten geschaffen und beides, Kirche und Gemeindehaus, zu einem Ganzen zusammengefügt.
Das gemeinsame Foyer trägt stark zur Kommunikation und zum Gemeindeleben bei und verbindet alle Funktionen.
Der Garten ist klösterlich abgeschirmt.
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